03 April 2017

Rekord: Über 300.000 Panda Natural Power wurden in Pomigliano produziert

Wien, im März 2017

Ein neuer Rekord für gleich zwei Highlights von Fiat Chrysler Automobiles: Zum einen für den zeitlosen Bestseller Fiat Panda, der im Jahr 2016 mit 15 Prozent Marktanteil das A-Segment in Europa anführt und gegenüber 2015 um 1,4 Prozent gewachsen ist. Und außerdem für den Produktionsstandort G. Vico di Pomigliano d'Arco, der nach der vollständigen Erneuerung im Jahr 2011 gleich mehrere Auszeichnungen gewonnen hat.

Die Mitarbeiter in der Produktion in der Nähe von Neapel feierten jetzt gemeinsam den 300.000 Panda Natural Power.

Kein anderes mit Erdgas angetriebenes Auto ist in Europa so erfolgreich wie der Panda. Es war das erste in Massenproduktion hergestellte Erdgas-Modell und von 2007 bis heute das meistverkaufte Erdgas-Modell in Europa. Im gleichen Zeitraum lag hinter dem Panda ein weiteres Fiat-Modell: der Punto.

Der Rekord-Panda wurde in der Ausstattungslinie Lounge produziert und hat eine weiße Außenlackierung, die mit einem einzigartigen Design versehen ist. Ausgestattet mit dem Zwei-Zylinder-Motor TwinAir Natural Power mit dualem Benzin-Erdgas-Antrieb, leistet er 59 kW (80 PS) und verbraucht 4,5 Liter Benzin oder 3,1 Kilo Erdgas (pro 100 Kilometer im kombinierten Zyklus)*. Der CO2-Ausstoß liegt bei nur 106 Gramm pro Kilometer bei Verwendung von Benzin und 85 Gramm pro Kilometer im Betrieb mit Erdgas*. Im Vergleich zu Benzin reduziert Erdgas die CO2-Emissionen um 23 Prozent und die Stickoxidemissionen um 52 Prozent.

FCA ist seit zwanzig Jahren führend in kombinierten Benzin-Erdgas-Fahrzeugen mit über 700.000 verkauften Einheiten und einer Vielfalt von sechs Fiat-Modellen (Panda, Punto, Qubo, Doblò, 500L und 500L Living), einem Lancia-Modell (Ypsilon) und vier Modellen von Fiat Professional (Fiorino, Doblò Cargo, Ducato und Ducato Panorama).

Um die Luftqualität und somit die nachhaltige Mobilität zu verbessern, muss weiterhin an Technologien gearbeitet werden, die traditionelle und alternative Technologien kombinieren, wobei die spezifischen Regeln jedes Landes beachtet werden müssen.

Unter den alternativen Technologien hat Erdgas, dank Bioerdgas, das Potenzial eine erneuerbare Quelle zu sein. Bioerdgas ist ein Brennstoff mit hohem Entwicklungspotenzial. Es bezeichnet ein Biogas, das nach seinem Raffinierungsprozess (aus städtischen Bio-Abfällen) eine hohe Konzentration von Methan ergibt. Dieses kann als Biokraftstoff für Kraftfahrzeuge wie Erdgas genutzt werden.

Bioerdgas produziert 20 Prozent weniger CO2-Emissionen als Benzin. Der wirkliche Vorteil von Bioerdgas wird deutlich, wenn man den vollen Lebenszyklus dieses Treibstoffs, den sogenannten Well-to-Wheel-Zyklus, betrachtet. In diesem Fall kann die Reduzierung der CO2-Emissionen je nach ursprünglichem Rohstoff 95 Prozent übersteigen: mit Bioerdgas betriebene Fahrzeuge produzieren die gleiche Menge an CO2 wie Elektroautos mit erneuerbarer Energiequelle. Wenn man stattdessen eine 40 Prozent Erdgas-Bioerdgas-Mischung betrachtet, sind die CO2-Emissionen identisch mit denen eines Elektrofahrzeugs, das den Strom aus dem Energiemix europäischer Kraftwerke bezieht. Wie alle anderen Erdgas-Modelle von Fiat Chrysler Automobiles ist der Panda Natural Power bereits kompatibel mit Bioerdgas.

Die Produktionsstätte Pomigliano d'Arco begann 1972 mit dem Alfasud-Modell. Im Laufe der Jahre produzierte der Standort viele Modelle von Alfa Romeo (33 und 155, 145 und 146, 156 und 147, GT und 159). Im November 2011 startete die Panda-Produktion und seitdem wurden 830.000 Einheiten hergestellt.

Im Jahr 2012 erhielt das Werk die silberne Auszeichnung im World-Class-Manufacturing-Zertifizierungsprogramm sowie den Automotive-Lean-Production-Award als Beste Produktion in Europa. Im Jahr 2013 - nur ein Jahr später und noch im WCM-Programm - wurde die Anlage auf Gold-Niveau zertifiziert. Eine weitere internationale Auszeichnung gewann sie im Jahr 2014: der Lean and Green Management Award ist ein Beweis für die Fortschritte bei der Senkung der benötigten Ressourcen zur Produktion von Automobilen. Das Werk G. Vico setzt seinen Antrieb fort, die Umweltauswirkungen der Produktion kontinuierlich zu reduzieren - zum Beispiel durch verantwortungsbewussten Energie- und Wasserverbrauch, sowie durch verbessern der Luftqualität und Abfallwirtschaft.

Schließlich wird die Produktion oft von Technikern und Forschern (nicht nur aus der Automobilindustrie) besucht, um ihre Technologien und Effizienz zu untersuchen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Andreas Blecha

Public Relations Manager
FCA Austria GmbH
Schönbrunner Straße 297 - 307, 1120 Wien
Tel: 01-68001 1088
email: andreas.blecha@fcagroup.com
Fiat Presse im Web: www.fiatpress.at

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